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Windholz,Johann, 30. Mai 1941bei Tbilisi. Deportiert. Geburt registriert 1.1.1942 in Kasachstan.Dr.,Kunstwissenschaftler,Mitglied des Komponistenverbandes der Russischen Föderation, Korrespondierender Mitglied der Internationalen Akademien für Informatik und der Humanwissenschaften. Bildung: Musikfachschule. Konservatorium. Aspirantur. Prom. 1.7.1986 in Leningrad zum Thema: "Folkloregruppe in der lokalen Tradition des deutsche Volkliedes im Dorfe Kirovo Gebiet Karaganda" mit der Verleihung des Grades "канд. искусствоведения". Da es in Deutschland diesen Profil nicht gibt, anerkannt als "Dr. Johann Windholz" ohne Bezeichnung des Profils.1963-1966 Dienst in der SA. Leitete ein Musikensemble das 250 Konzerte pro Jahr für Soldaten und Zivilbevölkerung gab.1966 - 1992 − Musiklehrer an der Musikfachschule zu Karaganda. Bildete viele Spezialisten aus, die meisten − deutscher Nationalität.1988 im Auftrag des Kultusministeriums gründete er die Folkloregruppe "ERBE" zur Teilnahme am I Internationalen Festival in Moskau. Nach Jahrzehnten des Verschweigens der Sowjetdeutschen als Volkes, zahlreichen Verbote und Diskrimination das erste Mal ein deutsches Folkloreensemble auf internationales Niveau zur Teilnahme zugelassen. "ERBE" trat auf den größten Bühnen der Sowjetunion auf: Kolonny Sal Doma Sojusov, Hotel "Rossija", in Wilna 1989, drei Mal − in Deutschland.1990 - 1991 leitete er die Kulturarbeit im Organisationskomitee zur Vorbereitung des Kongresses der Sowjetdeutschen. Es wurden das Gala-Konzerte vorbereitet, über 100 Deutschlehrer nach Deutschland geschickt zur Verbesserung ihrer professioneller Qualifikation, eine große Zahl deutscher Künstler entdeckt und die Grundlage geschaffen für ihre popularisierung, in das Ministerium für Hochschulbildung ein Spezialist für die Probleme der Sowjetdeutschen (Wally Merz) installiert.Im Auftrag der Ministerien für Kultur und Nationalitäten Fragen der RF Leitete er 1994 das I Internationale Festival der deutschen Kultur an der Wolga. Ziel: Normalisierung der Beziehungen zwischen den ankommenden deutschen aus Kasachstan, Sibirien und Mittelasien, der örtlichen Administration und der einheimischen Bevölkerung. Es wurden hunderte Konzerte gegeben in Gebieten Samara, Uljanovsk, Wolgograd und Saratov.1996 nach einem Stellenangebot von Dr. Werner Metzger im Johannes-Künzig-Institut für ostdeutsche Volkskunde in Freiburg, wanderte er nach Deutschland aus. 1997-2005 − Arbeitete er an der Jugendmusikschule in der Stadt Bad Waldsee.Ab 1974 macht Johann Windholz tausende Aufnahmen deutscher Volkslieder und Tanzmelodien, sammelte Material über Sitten und Brächen der Russlanddeutschen . 2009 kehrte ich zur wissenschaftlichen Tätigkeit zurück. 2011 zur Einweihung des Denkmals "Den Russlanddeutschen − Opfern der stalinistischen Repressionen" ist in Saratov sein Buch "НЕМЦЫ РОССИИ. Песня. Музыка. Обряд" (387 S.) erschienen , in der seine wichtigsten wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht sind.

2011-2013 sind folgende Bücher druckfertig gemacht worden:

1. Victor Klein "Unser Volkslied". Johann Windholz "Hochzeitsmusik der Russland- deutschen" (400 S.).

2. Die Neuedition des ersten und einzigen 1914 im Auftrag des Mennonitischen Lehrervereins in Chortiza von Jakob Fröse veröffentlichte Gesangbuch für die deutsche Grundschule "Sangesblüten" mit 205 deutschen und russischen Liedern vorbereitet. (416 S.)

3. " Deutsche Erbe von Mayorovka 1909-2009". Das Inhalt des Buches: Kulturgeschichte des Dorfes, 140 Lieder, 30 Hochzeitsmelodien, 55 Spiele (700 Seiten).

An jedem Buch arbeitet ein Team von Sprache - Musik - und PC Spezialisten.

Pläne: 1. Neuedition der Liedersammlung " Deutsche Volkslieder und Kinderreime aus den Wolgako- lonien" (Saratov 1914). 20 Jahre suchte Johann Windholz die Melodien zu diesem Buch.

2. "Der deutsche Volksgesang des Dorfes Kirovo in Kasachstan". 1979-1981 wurden hier 800 Aufnahmen wolgadeutscher Volkslieder gemacht.