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neuf2Neufeld, Katharin,1951 im Gebiet Orenburg.

Dr.,Historikerin.1958-1968 Mittelschule in Pleschanowo, Kreis Sorocinskij/Krasnogvardejskij (früher Neu-Samara Ansiedlung, Gouv. Samara), Gebiet Orenburg abgeschlossen. 1970 das Studium an der Uni Samara, Fach Geschichte begonnen. Inzwischen zwei Jahre, als Grundschullehrerin und dann Verwaltungskraft im Studentenheim in Kuibyschev, gearbeitet. 1975 das Studium an der Uni Kuibyschev absolviert und als Lehrer für Geschichte im Krasnogwardejskij Rayon Gebiet Orenburg(1975-1986) gearbeitet. 1986 Umzug nach Orenburg. Seit 1987 Hochschullehrerin. Promotionsstudium (Fernstudium) in der Uni Samara(1989-1993 ) mit  Promotion  zum Thema „Kooperativen 1917-1921“ auf  Grund Archivmaterialen in Orenburg, Samara, Saratov. Dozentin seit 1997. Publikationen zum Thema“ Geschichte der Kooperativen und der Russlanddeutschen im Gebiet Orenburg seit 1992/94.Sommer 1997 – Umzug nach Deutschland. Wissenschaftliches Praktikum bei Otto-Benecke-Stiftung in Bonn mit Praktikum im Institut für Deutschland- und Osteuropageschichte, Göttingen und im Museum, Detmold( von  bis  ). Seit 1999 – Leiterin des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte. 2000 – Arbeit als Redakteurin in der russischsprachigen Zeitung „Semljaki“. 2001-2004 – ABM mit Arbeitsstelle in der August-Hermann-Francke-Schule und ehrenamtliche Arbeit im Museum. 2004-2005 – Bibliothekarin in der August-Hermann-Francke-Gesamtschule, seit 01.01.06 Angestellte im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte. Mitglied in über 10 Vereinen, darunter der internationalen Wissenschaftlichen Kommission zur Geschichte der Russlanddeutschen. Mitgründerin des Vereins für russlanddeutsche Kultur und Volkskunde, der Deutsch-Russischen-Gesellschaft e. V. in Paderborn (2002 und 2004). Wissenschaftliche Tätigkeit:Referentin auf wissenschaftlichen Tagungen in Anapa’1995, Jekaterinburg und Moskau, 1999, Dnjepropetrovsk’2007, LWL-Freilichtmuseum Detmold 2009, Industriemuseum Dortmund 2011 und Uni Dresden 2012 mit Veröffentlichungen. Referent auf verschiedenen Veranstaltungen zum Thema Russlanddeutsche in den Jahren 1999-2013. Als Redakteurin der Zeitung „Semljaki“ und als Freijournalistin in den Jahren 2000-2004 über 60 Artikeln zur russlanddeutschen Kultur, Geschichte und Integration in Deutschland veröffentlicht. Studien-Reisen nach Polen, Ukraine, Russland, Schweiz.

Konzepte und Gestaltung für die Wanderausstellungen des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte: „Auf Augenhöhe. Die Russlanddeutsche zwischen Hoffnung und Vorurteil“ in Paderborn’2005 und in Korbach, Hessen (2006), „Nach langen Wegen“ in Gütersloh, und „Mennoniten unter Sowjetmacht“ in Asunción, Paraguay 2009. Im Museum wurden Sonderausstellungen zu folgenden Themen vorbereitet: „Zwangsarbeit in der UdSSR 1941-1945“’2002, „Verfolgung des Glaubens wegen in der UdSSR“ 2003,  „Gesegnete Speisen“’2004, „Mobilität durch die deutsche Identität“ 2007, wo Dr. Neufeld die gesamte Arbeit durchführte. Für die neue Dauerausstellung im Neugebäude des Museums: „Ausgepackt. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“ (eröffnet 22.-23- Juli 2011) war Dr. Katharina Neufeld die wissenschaftliche Fachkraft und für den Konzept, die Texte und Vitrinengestaltung zuständig.

Im Museum seit 1998 drei Bestände: Archiv, Bibliothek und Gegenstände – aufgebaut, um den Besuchern und allen Interessenten das Thema „Russlanddeutsche“ näher zukommen lassen. Für  mehrere Diplom- und Facharbeiten, sowie Promotionen wurden diese Bestände als Basis für Forschungen aufgesucht und benutzt.
Verwitwet, Zwei Söhne, drei Enkelkinder. Lebhaft in Detmold.

k.neufeld@russlanddeutsche.de