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Zum 250. Geburtstag von Friedrich Schiller

Am 27. November fand die letzte Veranstaltung im Jahre 2009, die der Verein IRWA organisiert. Dieser literarische Abend war dem größten deutschen Dramatiker und Klassiker Friedrich Schiller (1759 – 1805) gewidmet, dessen 250. Geburtstag sich am 10. November jährte. Drei Personen brachten dem zahlreich erschienenen Publikum den schwierige Lebensweg und das Werk Schillers nahe.

M. Zaretskaja und T. Trofimova rekapitulierten die wichtigsten biografischen Stationen im Leben Schillers, der in dem Schwäbischen Städtchen Mai 1805 in der kleinen Kulturmetropole in Weimar mit nur 44 Jahren starb und es zum Weltruhm gebracht hatte.

Die biografische Erzählung wurde ergänzt durch mehrere Gedichttexte, die Schillers typischen, pathetischen Ton zum Klingen brachten.

Im biografischen Kontext sprach dann K. Hennig über das zunächst schwierige Verhältnis zwischen Schiller und Goethe in dem Jahrzehnt von 1794 bis 1805 in Weimar. Obwohl beide Autoren in fast jeder Hinsicht völlig verschieden waren, erlebten sie ein reichhaltiges Jahrzehnt in freundschaftlicher Verbundenheit und gemeinsamer literarischen Produktion. Und so kam es, dass im Jahre 1875 das Doppeldenkmal mit Goethe und Schiller auf dem Theaterplatz in Weimar enthüllt wurde, das bis heute in der ganzen Welt eine der bekanntesten Ikonen der deutschen Kultur ist.