Donnerstag, 27. April 2017 - 17:01
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Fest für die Seele

Verband IRWA e.V. hat zu einer guten Tradition verleitet, Leute aus Köln regelmäßig zu den geistlichen Kulturabenden einzuladen. Auch diesmal, obwohl es stark regnete, haben sich zahlreiche Enthusiasten in den Räumen der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Neue Stadt in Chorweiler zusammen gefunden um sich in eine wunderbare Atmosphäre von alten deutsch-russischen Traditionen von Volksfesten zu versenken.

Natalia und Inga Gerhard, und Hermann Palmen haben das Publikum nicht nur mit ihren Vorlesungen begeistert, sondern es wurde auch von ihnen vorgeführt wie es in alten Zeiten Chorowoden, eine Art des Regentanzes mit Gesang, zum Fest Iwana Kupala und zum Butterfest in Alt-Russland und damit verbundene Rituale durchgeführt.

Bericht über Karneval in Deutschland und ihre Geschichte war interessant. Die Bedeutung von Weihnachten und Ostern wurde auch sehr gut dargebracht. Wie diese Feste werden in katholischen und orthodoxen Ländern gefeiert und mit welchen Ritualen sie werden begleitet. Was konnte man eigentlich Neues erzählen von der Vorbereitung zur Ostern- oder Weihnachtsfest? Und doch es bestand viel Interesse noch einmal sich anhören, dass jedes Land, sogar Gebiet hat ihre eigene Geschichte von Traditionen und Wurzeln, die von einer Generation zur Andere übergeht. Zum Beispiel, wenn man das buntgefärbte Ei oder ein anderes buntes Stück zur Ostern schenkt, ist ein Gebrauch wie bei Orthodoxen, so auch bei Katholiken. Hermann Palmen hat von ganz alten deutschen Traditionen zur Ostern erzählt, das früher auch kleine Fuchsenfiguren als Symbol von Reichtum und Weisheit verschenkt wurden. Höchstinteressante Geschichte der deutschen Traditionen wurden von den nicht weniger interessanten russischen Traditionen gewechselt. Den Geschichten wurde eine besondere poetische Stimmung und einen nostalgischen Ton durch Musiketüden am Klavier von Olga Ruppel eingebracht.

Es wäre unrecht, wenn man noch eine aktive Mitgestalterin des Abends nicht erwähnt- Marina Zaretzkaya. Sie hat mit viel Enthusiasmus erzählt von russischen Volkstumkunst- Chochloma. Sie hat auch viele Chochlomakunststücke vorgezeigt. mit großer Spannung haben die Gäste verfolgt die Geschichte von der Volkkunst Chochloma und es gab eine Möglichkeit die aus Holz buntgefärbte Kunststücke wie Wandteller, Löffel, russische Matröschkas und Stoff-und Papp Puppen. In Erinnerung hat man auch die gute Original Volkskleider von der Maisterin Nikolina Wald.

Die gute Atmosphäre des Abends wurde pikant gemacht durch Frage- und Antwort-Spiel mit dem Thema aus der Geschichte von Volkskunst und deren Künstler. Wenn der Preis nur eine symbolisches an sic hatte, dennoch hat das Spiel allen gefallen. Zum Abendschluss war es klar, dass der Abend ist gelungen: jeder hat kräftig mitgesungen das Lied “Heilige Nacht“ in zwei Sprachen.

Denke, dass bei vielen dieser Abend ein festliches Feuer in den Herzen noch lange erhalten bleibt. Vielen Dank an alle Mitveranstalter dieses gelungenen Abends.

Antonina Synyavska