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Artikelarchiv

Presseauswertung der russischsprachigen Medien

Der Integrationsbeauftragte
der Landesregierung
Nordrein-Westfalen
 
Presseauswertung der russischsprachigen Medien
Datum: 30.01.2009

Quelle: Moskowskij Komsomolez. Germanija
Ausgabe: N 5 (29. 01. 09 - 04. 02. 09)
Artikel: "Ein Lorbeerkranz für Aussiedler"

Die Zeitung "Moskowskij Komsomolez. Germanija" veröffentlicht die Ergebnisse einer Untersuchung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung. Die Studie vergleicht die Integrationserfolge einzelner Zuwanderergruppen, inklusive der Zuwanderer mit deutschem Pass, und erstellt ein Ranking der einzelnen Bundesländer nach ihrem Integrationserfolg. Danach weisen die Aussiedler die besten Integrationserfolge auf, die Türken ihrerseits die schlechtesten. Die Gruppe der Aussiedler umfasst alle deutschstämmigen Personen, die aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion sowie aus Polen, Rumänien, der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien eingewandert sind. Der Studie zufolge stellen die Aussiedler die größte Gruppe unter den Zuwanderern in Deutschland.

Quelle: Moskowskij Komsomolez. Germanija
Ausgabe: N 5 (29. 01. 09 - 04. 02. 09)
Artikel: "98 Prozent der Teilnehmer bestehen den Einbürgerungstest"

Die Zeitung "Moskowskij Komsomolez. Germanija" informiert ihre Leser über den Ablauf des Einbürgerungstests und berichtet, dass 98% der Teilnehmer bislang den Test bestanden haben. Seit Anfang September 2008 ist ein erfolgreicher Einbürgerungstest Pflicht für alle Ausländer, die die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen wollen. Bei dieser Prüfung werden Kenntnisse zu Staat, Gesellschaft und Geschichte abgefragt. Nach den Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sind die meisten Passanwärter irakischer, türkischer, iranischer und ukrainischer Herkunft. Als unangebracht betrachtet der Autor des Artikels die Tatsache, dass auch Absolventen der deutschen Universitäten verpflichtet sind, den Einbürgerungstest abzulegen, wenn sie sich einbürgern lassen wollen.

Quelle: Rheinskaja Gazeta
Ausgabe: N 4 (26. 01. 09 - 01. 02. 09)
Artikel: "Deutsche aus Russland - Gewinn für Bayern"

"Deutsche aus Russland – Gewinn für Bayern" - so heißt die neue Broschüre der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen aufgelegt wurde, berichtet die Zeitung "Rheinskaja Gazeta". Die Deutschen aus Russland hätten sich weit über die Kultur hinaus auch in vielen anderen Bereichen mit großem Erfolg engagiert. Die Druckschrift stellt eine Reihe von Persönlichkeiten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kunst und Sport vor. So gibt sie einen Einblick in die Vielzahl und Vielfalt dessen, was die Deutschen aus Russland an Kreativität, Innovationskraft und Know-how zugunsten Deutschlands eingebracht haben. Demnächst wird eine solche Broschüre in Niedersachsen veröffentlicht. Später erscheint auch ein Buch über erfolgreiche Spätaussiedler in ganz Deutschland.

Quelle: Europa-Ekspress
Ausgabe: N 5 (26. 01. 09 - 01. 02. 09)
Artikel: Mehr Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte

Die Zeitung "Europa-Ekspress" berichtet über das Projekt "Mehr Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte", das seit 2007 von den Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA NRW) durchgeführt wird. Das wichtigste Ziel der Initiative ist, der nordrheinwestfälischen Schülerschaft in ihrer kulturellen Vielfalt auch Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung zu stellen, die mit ihren eigenen Zuwanderungsgeschichten über persönliche Erfahrungen im bilingualen sowie bikulturellen Bildungsprozess verfügen. Sie sollen als Vorbilder für gelungene Integration und als Mittler zwischen den Kulturen fungieren. Mittlerweile nehmen an dem Projekt rund 200 Lehrer aus den verschiedensten Ländern teil. Die Mitglieder des Netzwerkes tauschen sich über ihre Erfahrungen im Schulsystem aus, unterstützen sich gegenseitig und werben für den Lehrerberuf in Oberstufenklassen oder im Rahmen der Berufsberatungstage an den Studienseminaren im Land NRW. Die Initiative wird unter anderem vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.