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Willkommen bei IRWA e. V.

IRWA e. V. wurde Anfang 1999 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. IRWA e. V. hat es sich zur Aufgabe gesetzt, die Belange der russlanddeutschen Wissenschaftler und Akademiker zu vertreten und zu fördern.

Landesvereine IRWA bestehen in Nordrhein- Westfalen, Baden- Württemberg, Bayern und Hessen.

Bei den Personen, für die sich der Verband einsetzt, handelt es sich um etwa 220000 Fachleute, darunter sind etwa 30000 Wissenschaftler. Alleine in NRW leben 55000 eingewanderte Akademiker.

Die Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

- Beruflichen Förderung der russlanddeutschen Wissenschaftler und Akademiker
- Erforschung der Geschichte der russlanddeutschen Wissenschaftler und Akademiker
- Durchführung vielfältiger Kulturveranstaltungen (Musik, Bildene Kunst, Literatur)


Wir werden gefördert durch:

Stadt Köln NRW

250 Jahre russlanddeutsche Wissenschaftler/Innen - Das Jahrbuch 2013

Der Verein zur Integration der russlanddeutschen Wissenschaftler und Akademiker e.V. (Verein IRWA) hat die Arbeiten an dem Projekt "Jahrbuch 2013" über die russlanddeutschen Wissenschaftler mit großem Erfolg abgeschlossen. Wir können Ihnen nun in einer übersichtlichen Broschüre einen Einblick in das Themengebiet "250 Jahre russlanddeutsche Wissenschaftler" ermöglichen.

Zum Download und zur Ansicht: Das Elektronische Jahrbuch 2013 im PDF Format.

Zur Anzeige benötigen Sie möglicherweise den Adobe Reader.

Die Deutsche Gesellschaft e.V. veranstaltet einen Essaywettbewerb für Studierende

Einsendeschluss ist der 11.11.2013

Thema ist: Wie viel Heimat braucht der Mensch? Auf der Suche nach einer Identität zwischen Russland und Deutschland.

Im Zeitalter der Europäischen Union und der Globalisierung hat sich der Heimatbegriff für viele Menschen verändert und erweitert oder auch reduziert. Bei diesem Wettbewerb soll es darum gehen, historische und aktuelle Konzepte von Heimat am Beispiel der Russlanddeutschen zu reflektieren.

Weitere Informationen finden Interessierte auf www.wasistheimat.de oder in diesem PDF mit weiteren Erklärungen.

 

Veranstaltung "Russlanddeutsche Wissenschaftler im Wandel der Zeit"

Liebe Freunde, wir laden euch herzlich zu der Veranstaltung "Russlanddeutsche Wissenschaftler im Wandel der Zeit" ein, die am Donnerstag den 10.Oktober 2013 in Köln ab 18.00 Uhr in der Ev.Kirchengemeinde Köln-Neue Stadt, Pariser Platz 32, KVB Linie 15, Haltestelle Chorweiler stattfindet.

Euer IRWA-Team

WERKSCHAU DER ABSCHLUSSKLASSE der Theaterakademie Köln zeigt
LADY MILFORD AUS ALMATY

von Bolat Atabayev     

ES SPIELEN: Jule Marie Schacht, Melissa Steinsiek-Moßmeier, Alissa Wolf, Felix Höfner, Orestes Fiedler  
INSZENIERUNG: Bolat Atabayev  - Theaterakademie Köln

 „Quälende Fragen: Deutschsein oder nicht sein? Wo ist mein Zuhause: in der ethnischen Heimat oder dort, wo man geboren und aufgewachsen ist? Fünf junge SchauspielerInnen stellen sich die quälenden Fragen des Egos, das sich mit dem Essen, Trinken, Schlafen und Steuerzahlen nicht begnügen will.“  
– B. Atabayev  
   
Premiere: 10. September 2013 um 20.30 Uhr  
Weitere Termine: 11./ 12. September 2013 jeweils 20.30 Uhr    

Vorstellungen im:  
Orangerie-Theater Köln  
Volksgartenstraße 25
50677 Köln

Kartenreservierung: 02 21 - 952 27 08   

Veranstaltung 19.07.2013 - 60 Jahre Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz BVFG


60 Jahre Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz BVFG – 20 Jahre Aufnahme der Spätaussiedler – Eine Zwischenbilanz

Festveranstaltung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. und des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland.

Veranstalter Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Jugend- und Studentenring der Deutschen aus Russland, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Ort Nürnberg
Beginn 19.07.2013 11:00 Uhr
Ende 19.07.2013 15:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der BAMF: 60 Jahre BVFG – 20 Jahre Aufnahme der Spätaussiedler

Veranstaltung Mai 24./25. 2013 - 250 Jahre russlanddeutsche Kultur und Geschichte

Wissenschaftliche Konferenz „Russlanddeutsche im Wandel der Zeit“


Die wissenschaftliche Konferenz mit dem Motto „Russlanddeutsche im Wandel der Zeit“ wurde vom Verein IRWA und der Stiftung Gerhardt-Hauptmann-Haus am 24. - 25.Mai 2013 in Düsseldorf, aus Anlass des  250. Jahrestages des Einladungsmanifestes der Zarin Katharina II vom 22.Juli 1763, veranstaltet.
In drei Sektionen trugen deutsche- und russlanddeutsche-, sowie russische Wissenschaftler, verschiedene  Aspekte der 250-jährigen Geschichte, Kultur  und der Integration der Russlanddeutschen in den letzten 20 Jahren vor. Referenten waren die in Deutschland und  Russland bekannten Wissenschaftler: Prof. Dr. Inge Auerbach aus Marburg, Prof. Dr. Victor Dönninghaus aus Lüneburg, Dr. Daniel Dorsch aus Berlin, Prof. Dr. Annelore Engel-Braunschmied aus Kiel, Prof. Dr. Hartmut Fröschle aus Stuttgart, Prof. Dr. Viktor Kirillov aus Nizhniy Tagil (Ural, Russland), Dr. Viktor Krieger aus Heidelberg, Dr. Katharina Neufeld aus Detmold, Dr. Tamara Tschernova aus Berlin, Prof. Dr. Irina Tscherkazjanova aus Sankt Petersburg und Prof. Dr. Waldemar Vogelsang aus Trier. Die Vorbereitung der Konferenz  nahm ein   ganzes Jahr in Anspruch, wobei die aktive Mithilfe von Dr. V. Krieger besonders hervorzuheben ist.

Im Mittelpunkt der Tagung  der russlanddeutschen und deutschen Experten aus Wissenschaft, Kultur und Geistlichkeit  stand die Frage, wie wir heute Geschichtserfahrungen der Deutschen aus Russland (von der Auswanderung nach Russland bis zur Rückkehr nach Deutschland) und die vielen Fragen der Integration und Kooperation zwischen Russlanddeutschen und zivilgesellschaftlichen Akteuren verbinden können.
Deutlich wurde, dass russlanddeutsche Geschichte  nicht nur Teil der russischen Geschichte, sondern auch Teil der deutschen Geschichte ist. Vor 250 Jahren, nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges und  dem Einladungsmanifest der Zarin Katharina II vom  22Juli 1763, hatte die  große Einwanderung der Deutschen nach Russland ihren Anfang genommen. Die Deutschen haben in den vergangen 250 Jahre eine wichtige Rolle beim Aufbau in verschieden gesellschaftlichen Bereichen Russlands (Landwirtschaft, Industrie, Geologie, Medizin, Architektur usw.) eingenommen. In Russland übernahmen die deutschen Siedler wichtige wirtschaftliche, kulturelle und soziale Aufgaben. Sie trugen maßgeblich zur landwirtschaftlichen, wirtschaftlichen, städtebaulichen und schulischen Entwicklung des Landes bei.

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kehrten die Nachkommen deutscher Siedler nach Deutschland, das Land ihrer Vorfahren, zurück. Inzwischen sind das ca. 3 Millionen russlanddeutsche Aussiedler und Spätaussiedler.Die Zahl der eingewanderten Russlanddeutschen kann man vergleichen mit der Zahl der Einwohner der drei Baltländer-Litauen, Estland und Letland oder mit der Zahl der Einwohner im Luxemburg.

Für viele staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sind die Russlanddeutschen inzwischen zu wichtigen Kooperationspartnern in den Bereichen Integration, Kultur, Ehrenamt usw. geworden. Mit der allgemein stetig wachsenden Bedeutung einer gelungenen Integration von Мenschen mit Migrationshintergrund stiegen das Interesse an den Russlanddeutschen, aber auch die Erwartungen an sie.
Nach Deutschland  sind  ca. 30 000 russlanddeutsche Wissenschaftler eingereist. Nur ein Teil von ihnen   konnte  in ihrem Fachbereich eingestellt werden.  Viele unserer Wissenschaftler, die nach USA, England, Holland und in andere Staaten übersiedelten, haben in ihrem Fachbereich eine Arbeitsstelle bekommen. Zum Beispiel  unser Landsmann, Dr.-Ingenieur  Anatolie Rosenflanz in den USA, Nobelpreisträger 2010 und der Physiker, Professor Andreas Heim in Holland, dessen Eltern in Deutschland als Aussiedler wohnen. Nach unserer Meinung ist das Potenzial russlanddeutscher Wissenschaftler aber in Deutschland nicht genügend  ausgeschöpft  worden.

 

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Natürlich gibt es auch Beispiele, in denen  unserer Wissenschaftler erfolgreich in ihren Berufen arbeiten. Der Physiker Professor Dr. Hermann Boos an der Uni Wuppertal, Dr. Ing. Nikolaus Neuberger an der Uni Stuttgart, Dr.Viktor Laukart bei einer Firma in Hamburg, Dr.-Ing. Alexander Morasch bei einer Firma in Gelsenkirchen, Professor  Dr.med. Albert Hagelganz an der  Uni Dresden. Der Bergbauingenieur Dr. Viktor Böpflug ist mit der von ihm  gegründeten Firma DEMETA  in Berlin tätig.

Gefördert vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien

Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus

 

Hier finden Sie Fotos und Texte zu unserer Veranstaltung am 24./25 Mai.

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